AutoplakettenSeit ihrer Einführung in den sechziger Jahren zur Kennzeichnung der zweijährigen Hauptuntersuchung sind Autoplaketten ein wichtiger Bestandteil des Kfz-Marktes. Mit ihrer Hilfe können behördliche Vorgänge rationaler und effektiver gestaltet beziehungsweise kontrolliert werden. Durch die Ausgabe der TÜV und AU-Plaketten wurde die Verantwortung in die Hände des Fahrzeughalters gelegt. Kümmert er sich nicht um die Instandhaltung und die regelmäßige Kontrolle seines Fahrzeuges, kann dies zu empfindlichen Bußgeldern oder gar zur Stilllegung des Autos führen, mit entsprechenden Konsequenzen für die KfZ Versicherung. Um die Kontrolle für Behörden und Polizei zu erleichtern, sind die jeweiligen Plaketten in unterschiedlichen Farben gestaltet. Ein kurzer Blick genügt und man sehen, ob TÜV oder AU abgelaufen sind oder ob sich ein nicht zugelassenes Fahrzeug innerhalb einer Fahrverbotszone bewegt. In den ersten Jahren nach der Einführung hatten die Behörden mit zahlreichen Fälschungen zu kämpfen. Inzwischen ist eine Fälschung fast unmöglich geworden, denn beim Versuch die Plakette zu entfernen, wird diese immer zerstört. Beim Ausstellen der Plakette wird zudem das Kfz-Kennzeichen mit einem lichtechten Stift auf der Plakette eingetragen, womit ein Austausch oder das Übertragen auf ein anderes Fahrzeug verhindert wird. Bei der neuen Feinstaubverordnung müssen die Autofahrer noch für die neuen Verkehrsschilder sensibilisiert werden. Es gibt nun direkt für die Kennzeichnung von Umweltzonen entsprechende Verkehrsschilder, in welche das Einfahren dann vollkommen verboten ist. Außerdem gibt es Schilder, die zwar eine Umweltzone kennzeichnen, aber anhand der Plakettenfarbe Fahrzeuge von diesem Verbot befreien. Fahrzeughalter sollten sich dementsprechend darüber informieren, denn Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. |